Der "Arbeitskreis gegen Jagd" ist ein Zusammenschluss verschiedener Menschen, für die Jagd in all ihren Ausprägungen illegitim ist. Vor diesem Hintergrund kann Jagd für uns auch nicht durch Gesetze legalisiert (oder geschützt) werden. Wir möchten die Unrechtmäßigkeit von Jagd im gesellschaftlichen Diskurs thematisieren und verankern.
Wir verstehen uns als eigenverantwortlich und nicht-hierarchisch Handelnde, deren Ziel es ist, dazu beizutragen, die tagtägliche Gewalt gegenüber nicht-menschlichen Individuen und deren Unterdrückung durch alle Formen der Jagd zu beenden. Dies ist für uns eingebunden in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext, in dem Jagd nur eine, wenn auch deutliche, Abbildung der Gewaltverhältnisse in der Gesellschaft darstellt und ihrerseits wiederum gewaltsam in verschiedene gesellschaftliche Bereiche eingreift.
Wir streben danach, Gewalt und Herrschaft zu überwinden und sind im "Arbeitskreis gegen Jagd" zusammengekommen, um einen Beitrag zu leisten, speziesistische Denk- und Handlungsmuster als Unterdrückungsmechanismen zu bekämpfen. Wir sind weiter bemüht, uns auch gegen andere Herrschafts- und Gewaltverhältnisse, wie Rassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung und Kapitalismus einzusetzen.
Erreichen möchten wir das durch eine Vielzahl von Aktivitäten: Neben Aktionen, die konkrete Jagdveranstaltungen be- oder verhindern, wollen wir über eine breit gestreute Publikations- und Diskussionsarbeit ein Umdenken in der gesellschaftlichen Haltung in Bezug auf die Jagd bewirken. Bei allen Aktivitäten verschreiben wir uns dem Grundsatz der Gewaltlosigkeit.
|